Ich hab’s getan

Ich hab’s getan.
Ich habe meinen Praxisraum auf Ende Jahr gekündigt. Ich habe es einfach getan. Ich löse mich von 20 Jahren wissen was ich tue. Ich löse mich von 20 Jahren Gewissheit, wissen was mich erwartet.. oder auch nicht. Ich löse mich von einer Scheinsicherheit. Ich löse mich von einem Ort, der mir Stabilität, Sicherheit gab. Dieses Gefühl wurde mir dann wirklich bewusst, als ich mir wirklich vorstellte, den Raum zu kündigen. Ein Druck kam auf, fast Panik, aber tief in mir drin weiss ich, es ist ein weiterer Schritt in meine volle Kraft zu kommen. Meine Träume zu leben, mich ins Ungewisse stürzen/begeben, ohne genau zu wissen, wo der Weg hingeht.
Ich spüre, wo der Weg hingeht, in meine volle Kraft gehen, meine Intuition, meine Liebe, mein volles Licht leben. Den Menschen zu zeigen, dass die Freiheit in uns ist, dass sie nicht im Aussen ist, sondern in uns selbst, in unserem Herzen in unserem Innern.
Wie weiter? Ich fühle mich etwas haltlos, es ist ungewohnt, haltlos zu sein und doch bin ich es nicht, zu spüren, ich werde geführt, ich bin geführt. Ich gehe meinen Weg und wenn ich mich in dieses Gefühl gebe, vertraue, bekomme ich Boden, bekomme ich Halt. Also doch nicht haltlos. Da ist etwas, noch ist es nicht definierbar. Muss es definierbar sein? Nein es ist einfach. Es fühlt sich so gut an.
Es ist Vertrauen, vertrauen in mich und meinen Weg. Und es geht weiter, ich habe «nur» den Praxisraum gekündigt. Ich öffne mich für neue Perspektiven, ich will weiter hinaus. Ich will meine Visionen leben, mich nicht auf den Platz in meiner Praxis beschränken. Ich bin offen für neues, neue Perspektiven.
Wieso ich das jetzt schreibe? Ich bat die geistige Welt, mir ein Zeichen zu schicken, wie es weiter gehen soll – ich bin ein ungeduldiger (mit mir selbst), nach immer mehr strebender Mensch, habe gerne Gewissheit, Sicherheit.
Ich fuhr also zum See und was sehe ich, eine Schwanenfamilie – Eltern und 3 junge – danke Universum. Es darf etwas neu geboren werden, sich neu entwickeln. Ich darf neu geboren werden, ich bin neu geboren, ich entwickle mich gerade weiter. Diese Worte sollen raus, ich will es die Welt wissen lassen. Während ich schreibe, schwimmen die Schwäne weg. Plötzlich bei der Passage mit dem Gefühl von haltlos, kommen sie wieder. Unsicherheit kommt in mir auf – sie hacken doch mit ihren Schnäbeln. Nein, wieso sollten sie, sie spüren doch, dass ich ihnen nichts tue, sie sind ja für mich da in diesem Moment. Und genau – sie sind im Vertrauen, ich bin im Vertrauen, sie watscheln nahe an mir vorbei. Wir sind alle in unserer Energie.
Ich gebäre mich immer wieder neu, im fallen lassen, loslassen, Vertrauen haben, Kontrolle abgeben. Schritt für Schritt, tiefer und tiefer. und dadurch spüre ich meine Liebe zu mir selbst und allen Menschen immer intensiver.
Wie weiter – genaue Schritte werden sich zeigen, Visionen habe ich, die Umsetzung darf weitergehen, denn ich bin im Fluss – im Fluss des Lebens, alles was um mich geschieht kann ich integrieren in meinen Lebensfluss.
Ich beobachte die jungen Schwäne, sie fressen, putzen sich und erholen sich – das darf ich auch. Ich freue mich auf die kommenden Monate, meine Visionen und Projekte umzusetzen, Schritt für Schritt und sie an euch weiterzugeben und euch in eurem Prozess unterstützen, begleiten.
In Liebe und grosser Dankbarkeit zu mir und euch allen, einen wunderbaren Tag
Kirsten